Ausrüstung 3 Min. Lesezeit

So bestimmst du die Größe deines Motorradhelms

So bestimmst du die Größe deines Motorradhelms

Genau wie bei Kleidung ist es entscheidend, den richtigen Motorradhelm zu wählen. Wenn du dir zum ersten Mal einen Motorradhelm kaufst, keine Sorge: In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du die Größe deines Motorradhelms bestimmst, damit du die richtige Wahl triffst.

Welche Helmgrößen gibt es?

Zuerst solltest du wissen, wie viele Helmgrößen es auf dem Markt gibt. Es gibt 4 verschiedene Helmgrößen: XS-S, M, L und XL-XXL. Bei diesen Größen wurde natürlich die Größe des Kopfes berücksichtigt. Am einfachsten triffst du die Helmgröße, die du brauchst, indem du deinen Kopf misst.

Um die Größe eines Motorradhelms zu bestimmen, miss deinen Kopf mit einem Maßband. Das geht ganz einfach: Leg ein Schneidermaßband an der breitesten Stelle des Kopfes an der Stirn an und führe es waagerecht über den Ohren bis zum Hinterkopf. Dieses Maß ist entscheidend, wenn du deine Motorradhelm-Größe auswählst.

Vergleiche dein Ergebnis mit der folgenden Tabelle, und du erhältst ungefähr die richtige Größe für deinen Motorradhelm.

Zentimeter

Größe

55-56

S

57-58

M

59-60

L

61-62

XL

62-63

XXL

Woran erkenne ich, ob ich die richtige Größe gewählt habe?

Jetzt, wo du deinen Kopf gemessen hast und weißt, wie du die Größe eines Motorradhelms bestimmst, solltest du sicherstellen, dass du auch wirklich die passende Größe gewählt hast.

Wenn du den Motorradhelm anprobierst und er sich ziemlich leicht von hinten nach vorne bewegen lässt, ist er dir zu groß. Probier es dann besser mit einer kleineren Größe.

Wenn sich der Helm dagegen nicht von hinten nach vorne bewegt, aber leicht verrutscht, wenn du den Kopf bewegst, ist er dir ebenfalls etwas zu groß – also auch nicht die richtige Größe. Probier eine kleinere Größe, bis er schön eng sitzt. Du kannst auch versuchen, deinen Daumen an der Schläfe hineinzuschieben. Wenn das mit aufgesetztem Helm klappt, ist der Helm zu groß und du solltest eine Nummer kleiner wählen.

Es kann aber auch sein, dass dir der Helm zu klein ist. Damit der Helm seine Aufgabe gut erfüllen kann, muss er eng sitzen, darf aber nicht drücken. Spürst du durch den Helm deutlichen Druck vorne am Kopf, brauchst du ziemlich sicher eine Nummer größer, denn dieser Druck ist nicht gut.

Und schließlich solltest du bedenken, dass jeder Kopf anders geformt ist und sich die Polsterung des Helms manchmal erst ein wenig weiten muss, bis er perfekt an deinen Kopf angepasst ist. Trotzdem sind weder zu starker Druck noch ein wackelnder Helm ein gutes Zeichen dafür, dass du die passende Größe hast.

Kopf für den Helm messen

Warum ist es so wichtig, die Größe deines Motorradhelms zu kennen?

Die Größe deines Motorradhelms zu kennen ist entscheidend, um den Helm wählen zu können, der dir die meiste Sicherheit bietet. Bei der Wahl der Helmgröße entscheiden sich manche Fahrer am Ende für Komfort statt Sicherheit. Klar, ein etwas lockerer sitzender Helm kann bequemer sein, aber er ist nicht wirklich sicher.

Wenn dich der Helm bei einem Unfall schützen soll oder dir jederzeit eine gute Sicht ermöglichen soll, musst du wissen, wie du die Größe eines Motorradhelms bestimmst. Nur ein Helm in deiner Größe bietet dir den vollen Schutz, den ein Helm leisten kann.

Ein Motorradhelm in der falschen Größe ist nutzlos. Das heißt: Bei einem Unfall schützt er dich nicht so gut, und außerdem riskierst du, bei hohen Geschwindigkeiten schlechter zu sehen, weil er verrutscht oder aus anderen Gründen. Beim Motorradfahren ist Sicherheit das A und O – und die richtige Helmgröße zu wählen ist sogar noch wichtiger.

Teilen WhatsApp Facebook X
Lade ...
Zum Seitenanfang