Hallo an alle Motorradfans! Bestimmt hast du schon mal gedacht, es wäre eine gute Idee, Aufkleber auf dein Motorrad zu kleben, aber inzwischen hast du sie satt und willst sie wieder loswerden. Oder du hast dein Motorrad gebraucht gekauft, der Vorbesitzer hat es mit Aufklebern zugepflastert, und du weißt nicht, wie du sie entfernst, ohne das Motorrad zu beschädigen.
Genau deshalb sind wir heute hier: Wir erklären dir, wie du die Aufkleber ganz einfach, wirksam und schnell von deinem Motorrad entfernst, ohne es zu beschädigen oder kaputt zu machen. Los geht's!
Was du wissen solltest, bevor du die Aufkleber von deinem Motorrad entfernst
Du solltest bedenken, dass die Stelle unter einem Aufkleber, der schon lange auf deinem Motorrad klebt, wahrscheinlich einen anderen Farbton hat als der Rest des Motorrads, weil die Sonne diese Stelle nicht erreicht hat.
Ein weiterer Punkt, den du vor dem Entfernen der Aufkleber bedenken solltest: Wenn der Aufkleber an deinem Motorrad ab Werk unter der Klarlackschicht sitzt und also von niemandem aufgeklebt wurde, kannst du ihn mit der Methode, die wir dir gleich erklären, nicht entfernen. Dann musst du die Stelle, an der er sitzt, entweder abschleifen oder neu lackieren.
Entferne die Aufkleber von deinem Motorrad mit Wärme
Um die Aufkleber von deinem Motorrad zu entfernen, musst du sie erwärmen, denn dadurch beginnen sie sich an der Stelle zu lösen, an der du die Wärme zuführst. Bevor du loslegst, brauchst du also einen Heißluftföhn bzw. eine Heißluftpistole, eine Art sehr leistungsstarker Haartrockner, der in jedem Werkzeuggeschäft oder einem ähnlichen Laden meist zwischen 20 € und 30 € kostet. Ein ganz normaler Haartrockner kann auch funktionieren, wir empfehlen aber einen Heißluftföhn. Sobald du einen hast, gehst du so vor:
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Schritt 1. Wenn du die Heißluftpistole hast, schaltest du sie ein und erwärmst die gesamte Fläche des Aufklebers. Dadurch wird der Klebstoff, der den Aufkleber hält, weich, und der Aufkleber lässt sich viel leichter ablösen.

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Schritt 2. Wenn du siehst, dass er sich zu lösen beginnt, fasst du ihn an einer Kante oder Ecke und ziehst ihn ganz langsam und gleichmäßig ab. Zieh sehr vorsichtig, damit der Aufkleber nicht reißt und keine Stücke zurückbleiben, denn die lassen sich schwerer entfernen und hinterlassen außerdem mehr Kleberreste. Wenn du willst, kannst du dir mit einem Spachtel helfen, der aber aus Holz oder Kunststoff sein muss, niemals aus Metall, denn der kann die Verkleidung zerkratzen.

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Schritt 3. Während du den Aufkleber langsam abziehst, musst du weiter gleichmäßig Wärme zuführen, bis er sich komplett gelöst hat. Wenn du merkst, dass er sich an einer Stelle nicht löst, hör auf zu ziehen und erwärme diese Stelle, bis sie sich gelöst hat, und zieh dann weiter, bis der Aufkleber ganz ab ist.
So entfernst du Kleberreste, nachdem du die Aufkleber von deinem Motorrad abgezogen hast
Option 1. Wenn du den Aufkleber entfernt hast, brauchst du eine Bohrmaschine und eine Radierscheibe aus Gummi, die du senkrecht auf die Stelle mit dem Klebstoff hältst; so geht der Kleber nach und nach ab. Bei dieser Option musst du sehr vorsichtig sein, denn wenn du es nicht richtig machst, riskierst du, den Klarlack der Verkleidung abzutragen. Danach musst du die Stelle mit Wasser reinigen.

Option 2. Wenn du den Aufkleber entfernt hast, bleiben sehr wahrscheinlich Kleberreste auf dem Motorrad zurück, die natürlich nicht gut aussehen und entfernt werden müssen. Sei sehr vorsichtig und verwende kein Lösungsmittel, um die Kleberreste zu entfernen, weder Alkohol noch Terpentin... Die meisten sind sehr aggressiv und können den Lack deines Motorrads beschädigen.
Um diese überschüssigen Kleberreste zu entfernen, mischst du Wasser mit Alkohol. Tränke ein Tuch mit der vorher angesetzten Mischung und reibe damit über die Stelle, an der noch Klebstoff- oder Kleberreste sind.
Wenn du dem Lack deines Motorrads etwas mehr Glanz geben willst, kannst du statt der Mischung aus Wasser und Alkohol auch Spezialprodukte zur Möbelreinigung oder Aceton verwenden. Mit Letzterem musst du aber vorsichtig sein, denn es kann den Lack ziemlich angreifen.