Gute Motorradhandschuhe gehören zu den Ausrüstungsteilen, die bei keinem Motorradfahrer fehlen dürfen. Bei der Wahl von Motorradhandschuhen ist es wichtig, die Jahreszeit zu berücksichtigen, denn es gibt Motorradhandschuhe für den Winter und für den Sommer.
Man kann durchaus sagen, dass Motorradhandschuhe eine weitere Schutzmaßnahme sind, die zu denen des Motorrads hinzukommt. Genauso wichtig wie Helm oder Jacke, sorgt der Winter-Motorradhandschuh dafür, dass dir die Finger nicht kalt und taub werden. Ein kalter, tauber Finger ist ein Finger, der sich nicht richtig bewegt, und das kann beim Motorradfahren ziemlich gefährlich werden.
In diesem Artikel helfen wir dir, zu erkennen, welche die besten Winterhandschuhe fürs Motorrad sind. Hier findest du Antworten auf einige der wichtigsten Fragen, die du klären solltest, damit du das Modell kaufen kannst, das am besten zu dir passt.
Ist das Material wichtig?
Das Material ist einer der wichtigsten Aspekte von Motorradhandschuhen. Dank ihres Materials können die besten Winter-Motorradhandschuhe dich gegen die niedrigsten Temperaturen isolieren.
Das gelingt ihnen dank drei klar voneinander getrennter Schichten. Die erste davon ist das Obermaterial. Beim Obermaterial des Motorradhandschuhs solltest du besonders auf das Material achten, aus dem die Handfläche gefertigt ist. Hier ist es wichtig, ein Material mit guter Abriebfestigkeit zu wählen, zum Beispiel Leder.
Egal, aus welchem Material diese äußere Schicht gefertigt ist: Auf das Wärmeempfinden der Hand hat sie wenig Einfluss. Das liegt daran, dass es hier vor allem auf das Innenfutter des Handschuhs ankommt. Die besten Winter-Motorradhandschuhe haben innen ein Thermofutter, das die Körperwärme hält und verhindert, dass die Kälte ins Innere dringt.
Zwischen Innenfutter und Obermaterial befindet sich schließlich die Membran. Diese wasserdichte Membran sorgt dafür, dass unsere Hände immer trocken bleiben. Achte darauf, dass die Membran atmungsaktiv ist, damit sich kein Schweiß staut. Bei vielen Motorradfahrern besonders beliebt ist die von Gore-Tex.

Wie unterscheide ich sie von Sommerhandschuhen?
Bei der Wahl von Motorradhandschuhen solltest du genau darauf achten, für welche Jahreszeit sie gedacht sind. Sommerhandschuhe sind so konstruiert, dass sie atmungsaktiver sind, denn Schweiß ist eines der Hauptprobleme im Sommer, und die Handschuhe müssen gut atmen können.
Auf den ersten Blick erkennst du Sommerhandschuhe daran, dass sie mehr Perforationen haben als Winterhandschuhe. Diese Perforationen sollen die Belüftung im Handschuh in den heißesten Monaten verbessern.
Bei Winterhandschuhen ist das Typischste ihr Innenleben, das ein Thermofutter hat, damit die Wärme nicht entweicht. Ansonsten sind beide Handschuharten so konstruiert, dass sie guten Grip bieten und außerdem eine Sicherheitsfläche haben.
Spielt die Farbe eine Rolle? Mehr oder weniger Wärme/Kälte aufnehmen
Wie bei Kleidung auch nimmt ein schwarzer Handschuh Wärme besser auf als ein hellerer, denn der hellere reflektiert das Licht.
Das sollte aber nicht das entscheidende Kriterium sein, denn ein Winterhandschuh mit Thermofutter kann problemlos auch eine andere Farbe haben und dem Motorradfahrer trotzdem die gleiche Isolierung bieten.
Wähl den Handschuh, der dir am besten gefällt oder am besten zum Rest deiner Ausrüstung passt. Wenn du sehr schnell frierst, kauf dir gleich schwarze Winterhandschuhe. Manchmal spielt die Psychologie eine wichtige Rolle: Wenn du glaubst, dass dir ein schwarzer Handschuh mehr Wärme gibt, merkst du es vielleicht sogar.
Sind sie widerstandsfähig?
Wenn du dich fragst, welche die besten Winterhandschuhe fürs Motorrad sind: Wahrscheinlich die widerstandsfähigsten. Motorradhandschuhe sind einer der Schutzmechanismen des Motorradfahrers bei Stürzen oder jeder anderen Art von Unfall.
Diese Motorradhandschuhe, Winter- wie Sommerhandschuhe, sind mit verschiedenen Protektoren am ganzen Handschuh verstärkt. Üblich sind Verstärkungen und Protektoren an der Handfläche, man findet sie aber auch auf der Oberseite der Finger.
Neben dem Vorteil, den Lenker sicherer greifen zu können, sind Motorradhandschuhe auch notwendig, damit du entspannter unterwegs sein kannst.

Wie oft muss ich sie wechseln?
Wie bei den Reifen lässt sich auch der Verschleiß von Motorradhandschuhen in Kilometern messen. Je mehr du Motorrad fährst, desto mehr nutzen sich die Handschuhe ab, einfach weil sie ständig im Einsatz sind.
Beim Tragen eines Motorradhandschuhs solltest du immer bedenken, dass du dich darin wohlfühlen musst. Der Handschuh muss wie deine eigene Hand sein. Mit dem Verschleiß wird der Handschuh wahrscheinlich etwas weiter und sitzt deshalb schlechter. Das ist eines der Anzeichen, auf die du achten kannst, wenn es darum geht, die Handschuhe zu wechseln.
Komfort beim Fahren ist entscheidend, damit du sicherer unterwegs bist. Wenn du dich in den Handschuhen unwohl fühlst, weil sie ausgeleiert oder aus einem anderen Grund kaputt sind, werden sie zu einer zusätzlichen Gefahr auf der Straße, und du solltest sie sofort austauschen.